Meine Geschichte
Zwei Heimaten, eine Leidenschaft
Geboren in Buenos Aires. Mit fünf Jahren zog ich mit meiner Familie auf Los Tres Petisos – unsere Pony- und Rinder Estancia. Dort, zwischen Weidegras und Feuer, liegen meine ersten wirklichen Erinnerungen.
Los Tres Petisos
Mit sieben Jahren schenkte mir meine Mutter eine Kuh: Bambi. Ich zog sie mit der Flasche auf, wie ein kleiner Gaucho, und wusste damals schon, was ich werden wollte – Rinderzüchter, mit einer eigenen Estancia eines Tages. Bambi bekam später Nachwuchs, dann Enkel – sie sind es, die du bis heute in unserem Logo siehst, gemeinsam mit mir auf Guapo, meinem ersten Pferd. Auf ihm habe ich das Reiten gelernt, lange bevor ich verstand, was Freiheit eigentlich bedeutet.
Maqui auf Guapo mit seinen Kälbern
Der Abschied
Im Jahr 2000 verließen meine Eltern und ich Argentinien – die Krise machte die Zukunft dort ungewiss. Wir gingen nach Deutschland, ich später weiter nach Österreich, das meine Heimat wurde. Ich hatte alles, was man sich wünschen kann. Und trotzdem fehlte mir etwas, das ich lange nicht benennen konnte.
Die Rückbesinnung
Vor einigen Jahren, in Tarifa, kam mir dieser Teil von mir wieder näher – die argentinische Seite, die ich all die Jahre kleingehalten hatte. Auch mein Kindheits-Spitzname „Maqui“ kehrte in dieser Zeit zurück, fast von selbst. Seitdem gebe ich dieser Seite mehr Raum.
Eine Reise nach Argentinien führte mich zurück zu meinen Wurzeln – zuletzt für zwei Monate, unter anderem in Patagonien, in der Weite, mit Familie und Freunden. Dort wuchs etwas endgültig zusammen. Ich versprach mir: eine Brücke zu bauen zwischen meiner neuen Heimat Wien und meiner alten Heimat Argentinien. Fleisch und Feuer waren schon immer meine Sprache – Reiten war für mich immer Freiheit, das Asado immer Zusammenkunft.
Patagonien, Anfang 2026
MaquiBeef entsteht
Nach dem Camino de Santiago de Compostela wurde mir klar, was zu tun war. Freunde hatten es mir oft genug gesagt: Mach etwas in diesem Bereich – man sieht dir die Freude an, wenn du davon sprichst. Also entstand MaquiBeef: nicht nur ein Fleisch-Shop, sondern meine Brücke zwischen zwei Welten, die eigentlich immer eine waren. Bis heute sagen mir Freunde, sie hätten noch nie ein Chimichurri probiert wie „a la Maqui“ – für mich der Beweis, dass hier etwas Echtes drinsteckt.
Für mich war MaquiBeef nie nur ein Fleisch-Shop. Es ist meine Art, dir die Argentinian Experience nach Wien zu bringen – die Leidenschaft und das Wissen, das ich seit meiner Kindheit in mir trage, direkt zu deinem Grill. Jedes Stück, das du bei uns bestellst, ist ein Stück dieser Passion.